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Allergologie

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Allergie – die häufigste chronische Erkrankung

Häufiges Niesen, blockierte Nase, tränende Augen, pfeifende Atmung, juckende Haut - allergisch ist mittlerweile jeder Dritte. In Deutschland sind etwa 30 Mio. Menschen betroffen. Damit zählen Allergien zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Besonders Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr leiden zunehmend daran. Das Robert-Koch-Institut (RKI) nennt die Situation sogar einen „Tsunami, der uns überrollen wird“. Für Kinder deren Eltern an einer Allergie leiden, besteht ein erhöhtes Risiko eine Allergie zu entwickeln. Bis heute lässt sich die Zunahme der Allergien nicht vollständig erklären.

Bei einer Allergie gerät das Immunsystem außer Kontrolle. Es stuft harmlose Stoffe, wie z.B. Pollen, Tierhaare, Staubpartikel oder Lebensmittel fälschlicherweise als gefährlich ein und bekämpft sie dann massiv - das System gerät in Aufruhr. Diese Überreaktion führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Betroffenen im Alltag. Die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit wird deutlich reduziert.

Fachleute sind sich einig, dass besonders der allergische Schnupfen nicht ernst genug genommen wird. Die Folgen werden weitgehend unterschätzt. Auch viele Patienten nehmen ihre Beschwerden gar nicht wahr. Sie haben sich an die Mundatmung oder die verstopfte Nase gewöhnt, auch daran, dass sie oft müde sind. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass durch die häufige Selbstbehandlung der Fokus auf den Kurzzeiterfolg und die Linderung der Symptome ausgerichtet ist. Dabei müssen die „Heuschnupfer“ als chronisch erkrankte Langzeitpatienten gesehen werden. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil sich ein unbehandelter Heuschnupfen zum allergischen Asthma entwickeln kann.

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